Teuerungsrate bald in Deutschland höher! Wer gewinnt im Europoker?

Inflationäre Tendenzen für Deutschland – pokern um den Euro!

Viele europäische Politiker schimpften bereits auf die günstigen Produktionsmöglichkeiten Deutschlands. Selbst der französische Präsident wollte eine Exportbeschränkung Deutscher Unternehmen. 

Deutschlands Finanzminister meint, dass Lohnsteigerungen angebracht sind. Aus seiner Sicht werden dadurch höhere Einnahmen aus der Lohnsteuer folgen. Der politische Hintergrund ist ein Europoker um die Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Krisenländer. 

Steigen die Erstellungskosten für Waren und Dienstleistungen in Deutschland, wird die deutsche Wettbewerbsfähigkeit gemindert und andere europäische Statten könnten preiswerter anbieten und produzieren. So senken europäische Politiker und auch der deutsche Finanzminister die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. 

Kein Politiker wird die Inflation ankündigen wollen und den Bürgern reinen Wein einschenken. Doch wer bereitet unsere Bürger auf die höhere Teuerungsrate vor? 

Die Bundesbank und die EZB haben als Hauptaufgabe die Eingrenzung der Inflation und Bekämpfung inflatorischer Tendenzen zu bewältigen. Nebenbei soll eine Vollbeschäftigung herrschen und ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht bestehen. Eine schwierige Aufgabe. 

Der Präsident der Bundesbank räumte eine höhere Teuerungsrate in den nächsten Jahren ein. Moderat, aber immerhin höher als die maximale 2% Preissteigerungsrate. 

Was als moderat zu bezeichnen ist, nämlich etwas mehr als 2%, wird von anderen Volkswirten mit vier bis fünf Prozent für möglich gehalten. Im Extrem können 7-12 % Inflation lt Aussagen einiger Marktbeobachter p.a. anfallen. 

Wie bereiten sich Anleger auf diese Situation vor?

Die Honorarberatung hält Portfolios bereit, die der Inflation entgegenwirken sollen. Außerdem sind beispielsweise Inflationsanleihen zu nennen. 

Ist die veröffentlichte Inflationsrate auch die gefühlte Inflationsrate?

Wenn wir den Benzinpreis betrachten, so haben wir eine deutlich höhere Inflation.  Mit ca. 20% Preissteigerung pro Jahr ist die gefühlte Teuerungsrate wesentlich höher als aktuell von etwas mehr als 2 Prozent. 

„Der Benzinpreis ist der Brotpreis der Nation“

Axel Graf Bülow „WiWo 16.04.2012“

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Abgeltungssteuer Frankreichs für Fonds mit Sitz im Ausland rechtswidrig

Quellensteuer Frankreichs  darf nicht mehr abgezogen werden

Der französische Fiskus darf die Dividenden französischer Unternehmen, die an Investmentfonds mit Sitz im Ausland gezahlt werden, nicht mehr mit der französischen Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % besteuern. Dieses wurde vom europäischen Gerichtshof entschieden.

Die Besteuerung von Dividenden an Fonds mit Sitz im Ausland entspricht nicht dem freien  Kapitalmarktverkehr und benachteiligt somit Fondsanleger in der gesammten EU. Bei der Besteuerung von im französischen Inland ansässigen Fonds wurde keine Abgeltungssteuer an der Quelle abgezogen. Mit einer Klage von Investmentfonds gegen eine Steuerbehörde eines Landes der EU konnte die  Diskriminierung von Fondsanlegern Einhalt geboten werden.

Durch den vor einigen Jahren begonnen Rechtsstreit haben Fondsanleger möglicherweise einen Erstattungsanspruch von Abgeltungssteuern.

Als Tipp: Anleger überprüfen die steuerlichen Daten zum Jahresende auf der Steuerbescheinigung von den Banken, wenn Fonds französische Dividendenzahlungen erhalten haben.

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Sicher Geld anlegen, sinnvoll und risikolos sparen bei Europas Banken?

Wieder ein Extrem bei deutschen Sparern und Anlegern!

Sie bringen ihr Geld zu ausländischen Banken. Im Gegensatz dazu nutzen ausländische Institutionen und Anleger ihr Geld sicher anzulegen – und zwar in Deutschland. 

Viele Sparer und Anleger wollen angeblich kein Risiko mehr eingehen. Anstelle von Wertpapieren wird in Festgeld angelegt. „Das ist ja kein Risiko“.  Sicher Geld anlegen bei ausländischen Banken will hinterfragt werden. Ist die Anlage 1. Sinnvoll und 2. Risikolos?

Aber wo wird das Geld angelegt? 

Ausländischen Bankfilialen zahlen gern mehr Zinsen

Filialen von ausländischen Banken nehmen zurzeit viel Geld von Sparern entgegen. Dafür bieten diese Banken kurzfristig hohe Zinsen an. Die ausländischen Banken freuen sich über diese Einlagen. Zur Refinanzierung bei anderen Banken müssten Sie bestimmt höhere Zinsen zahlen.  Jedem Anleger sollte heute bekannt sein, das hohe Zinsen auch erst mal verdient sein müssen. Wer höhere Zinsen zahlt, birgt in sich ein höheres Risiko. Also ist das Risiko für Sparer auch entsprechend höher. 

Was bietet die Einlagensicherung?

Deshalb vertrauen Anleger sicherlich auf die seit der Eurokrise eingeführte Einlagensicherung. Diese Einlagensicherung garantiert eine Sicherheit der Einlage in Höhe von 100.000 Euro. Die Einlagensicherungseinrichtung wurde gerade erst geschaffen. Wie viel bereits als Sicherheit vorhanden ist, wird leider nicht transparent dargestellt. Deshalb sollten Anleger die Sicherungsmodalitäten prüfen.

 Auch Tagesgelder haben Risiken

Jeder Anleger und Sparer sollte das Risiko seit der Eurokrise kennen. Mit der Insolvenz von ausländischen Banken, in Island beispielsweise, nutzt die nominelle Sicherheit wenig. Auch Tagesgelder können von Krisen betroffen werden. 

Alternativen suchen – Honorarberatung finden

Wenn Sparer sinnvoll Gelder anlegen wollen, sollten Sie Alternativen aufnehmen. Höhere Zinsen für Geldanlagen sind auf dem Kapitalmarkt zu erzielen. Honorarberater bieten Alternativen in vielen Produkten und in der unabhängigen Honorarberatung (Anlageberatung). 

Ausländische Anleger sehen es dagegen als sinnvolle Geldanlage an in Wertpapiere in der Bundesrepublik zu investieren.

Genau entgegen gesetzt zu deutschen Sparern.

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Vermögen übertragen – Nichtveranlagungsbescheinigung nutzen

Hohe Kapitalerträge – Nichtveranlagungsbescheinigung für die Kinder möglich?

Viele Anleger erwirtschaften auch in Zeiten niedriger Zinsen hohe Kapitalerträge. Durch die Anlage des Kapitals in Aktien, die hohe Dividenden ausschütten, wird der Freistellungsauftrag schnell ausgenutzt.

Der Sparerpauschbetrag, der durch den Freistellungsauftrag aktiviert wird, beträgt für Alleinstehende 801 Euro und für Verheiratete 1602 Euro. Nach der Ausnutzung des Freistellungsauftrages werden die Kapitalerträge mit der 25% igen Abgeltungssteuer belegt.  Zusätzlich zur Abgeltungssteuer wird der Soli und eventuell die Kirchensteuer fällig. Die Steuerbelastung könnte sich auf  ca. 28% summieren. (s. auch Abgeltungssteuersatz) 

Ein Vermögensübertrag könnte helfen.

Wer zu hohe Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt und gewillt ist, das Kapital vorzeitig seinen Kindern zu vermachen, überträgt entsprechend Kapital auf die Kinder, sofern sie geringere Einkünfte als den Grundfreibetrag und den Sparer-Pauschbetrag haben.

Im Falle der bisherigen Nichtausnutzung des Grundfreibetrages plus Sparerpauschbetrag, stehen den Kindern beispielsweise  über 8.800 Euro zur Verfügung. Dieser Betrag könnte aus Kapitalerträgen ausgeschüttet werden ohne dass dafür Abgeltungssteuern zu zahlen sind. 

Andere Einkünfte der Kinder beachten!

Beachten sollten Anleger die sonstigen Einkünfte der Kinder, die in Ferienzeiten Jobs belegen und dafür Entgelte erhalten. Wird der Freibetrag durch Lohn, Kapitaleinkünfte oder sonstige zu versteuernde Einnahmen überschritten, fallen Beiträge zur Krankenversicherung an. Damit ist die beitragsfreie Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung für die Kinder in Gefahr. 

Entscheidung zum Übertrag des Vermögens überdenken!

Bei dieser Übertragung sollten Anleger langfristig denken. Es sollte nicht erstrebenswert sein, das Kapital in einem Jahr zu übertragen und im nächsten Jahr wieder zurück zu übertragen. Das würde die Finanzverwaltung nicht mitmachen und die Kapitalerträge sind nach zu versteuern. . Entweder eine langfristige Entscheidung fällen und das Kapital nicht übertragen oder unwiderruflich das Kapital an die Kinder übertragen.

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Freistellungsauftrag prüfen bei Rückkaufangebot von Pfandbriefen

Banken kaufen ihre emittierten Pfandbriefe vorzeitig zurück 

Banken, die bisher Kredite zur Staatsfinanzierung herausgegeben haben und keine Staatsfinanzierung mehr durchführen, kaufen am Markt ihre emittierten Pfandbriefe zurück. 

Banken führen Überdeckung der Pfandbriefe zurück

Damit nutzen sie einerseits die Überdeckung der emittierten Pfandbriefe zu den herausgegebenen Krediten zu reduzieren. Andererseits bereiten sie sich auf mögliche Zinssteigerungen vor. Zunächst kann die Zinsspanne dadurch erweitert werden. Die Zinsaufwendungen sind mehr so hoch. Privatanleger geben jedoch nicht alle Anleihen ab. Mit der zusätzlichen Pfandbesicherung durch eingetragene Hypotheken lässt sich für Anleger das Laufzeitende gut abwarten. 

Privatanleger profitieren von den sinkenden Zinsen

Anleger, die jetzt verkaufen, erhalten einen höheren Kurs zurück. Die Zinsen sind weiterhin in den letzten Tagen gesunken. 

Freistellungsauftrag prüfen – wird Abgeltungssteuer gezahlt?

Mit der Realisierung von Kursgewinnen sollten Anleger Ihren Freistellungsauftrag prüfen. Sind noch verrechenbare Verluste vorhanden? Es besteht in diesem Jahr noch Zeit zur Gestaltung der Kapitalerträge. Oberhalb des Sparer-Pauschbetrages fällt die Abgeltungssteuer an. 

Welche Wideranlagemöglichkeiten nutzen Privatanleger? 

Inflation einkalkulieren

Wer freie Geldanlagen zur Investition einsetzt, sollte inflationäre Tendenzen beachten. In Deutschland ist die Inflationsrate mit etwas über 2 % niedrig. Hiermit ist der allgemeine Inflationskorb gemeint.  Macht man die Inflation auf den Benzinpreis fest so haben wir bestimmt eine Inflationsrate von 20% pro Jahr. 

Wer hohe Zinsen einkalkuliert und erwirtschaften will, wird höhere Risiken in Kauf nehmen müssen. Das Tagesgeld oder eine Kurzfristanlage auf dem Sparbuch entsprechen vielleicht gerade der Inflationsrate. “Los Nr. Leider nicht gewonnen.”

Es lohnt sich eine Honorarberatung einzufordern.

 

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Transaktionskosten – mit Freetrades Privatanleger locken

 

Ordergebühren werden temporär gesenkt

Banken und Discounter wissen, dass Anleger preisgünstige Transaktionskosten wünschen. Deshalb bewerben Sie bestimmte Produkte und dafür werden Transaktionskosten,  auch Ordergebühren genannt, temporär gesenkt. 

Anleger können dann beispielsweise innerhalb eines Monats an einer „Happy Hopping“ Tradingaktion mit Null-Tradingkosten teilnehmen und freies Geld anlegen.

Damit möchten Emittenten gewisse Produkte an den „Geldanleger“ bringen und so den Umsatz ankurbeln. Verkauft der Anleger irgendwann wieder, sind Transaktionskosten zu zahlen. 

Bevor Anleger an einer Free Trade Aktion teilnehmen, sollten sie sich fragen, ob sie das Produkt auch ohne „Happy Hopping“ Freetrade kaufen würden. Jeder nimmt aus dem“ Regal des Discounters“ etwas umsonst mit?

Ist das Produkt für die Zielerreichung des eigenen Portfolios geeignet? 

Wenn online gekauft wird, ist es für Produktanbieter und Discounter umso besser. Keine Dokumentation und keine Risikoaufklärung muss durchgeführt werden. Das spart Zeit. Die Gebühr für die Order zahlt beispielsweise der Anbieter, der Emittent,  aus dem angebotenen Produkt. Allgemein sind dies außerbörsliche Orders und werden als Kommissionsgeschäft abgerechnet. Der Anleger merkt die Gebühren nicht. Die Bafin kontrolliert dieses Geschäft ebenfalls nicht, weil außerbörslich.  „Wenn genug verkauft wurde, kann die Aktion auch vorzeitig beendet werden. 

Trader, die zufällig das gewünschte Produkt erwerben wollen profitieren. Anleger, die ebenfalls das angebotene Produkt wünschen, können profitieren. Ein Vergleich vor einer von Transaktionskosten befreiten Freetradeaktion mit anderen Produkten kann hilfreich sein und führt bei Trades mit Transaktionskosten und führt mitunter zu besseren Einstandskursen. 

Nicht alles was billig und umsonst ist wird vorteilhaft für Anleger sein!

 

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Lebensversicherer benötigen hohe Zinsen

Aus hohen Zinsen erhalten Lebensversicherte und Rentenversicherte bessere Ablaufleistungen

Die seit Jahren anhaltende Zinssenkungsphase für langlaufende Anleihen machen den Lebensversicherern Sorgen. Niedrige Kapitalerträge für ihre Geldanlagen und Kapitalanlagen führten zu einer stetigen niedrigeren Garantieverzinsung. Außerdem sinkt die Verzinsung des Sparanteils innerhalb der Lebensversicherung und damit die Ablaufleistung bei Fälligkeit der Versicherung.

Das ist sehr ärgerlich für den Verbraucher, der sich insgesamt auf höhere Erträge bei Fälligkeit der Lebensversicherung eingestellt hatte. Höhere Ablaufleistungen der Policen waren ein Verkaufsargument für Versicherungsagenten. Verbraucher wenden sich unter dem Aspekt der sinkenden Ablaufleistung unabhängigen und strategischen Vermögensverwaltungen zu.

Mindere Erträge aus den Geldanlagen machen sich bemerkbar

Jeder Anleger einer Renten- oder Kapitallebensversicherung merkt heute schon die minderen Erträge für die eigene Versicherungspolice. Mit der jährlichen Kundeninformation sind zum Teil sinkende Rückkaufswerte oder sinkende Ablaufleistungen in der Prognoseberechnung enthalten.

Deshalb ist es aus Sicht der Lebensversicherer nicht unsinnig, eine Beeinflussung der Zinspolitik durch die EZB, zu kritisieren. Die Geldschwemme der EZB sorgt für niedrige Zinsen und die Lebensversicherer haben es schwer, die prognostizierte Rendite zu erwirtschaften, geschweige denn den Garantiezins darzustellen.

Garantiezins stark gesunken

Informatorisch: Der Garantiezins für neu abzuschließende Lebensversicherungen sinkt von 2,25% auf nur noch 1,75% ab dem 1. Januar 2012.

Je niedriger der Zins am Markt ist, desto weniger können Versicherer ihr Geldvermögen und Kapitalvermögen aus zufließenden und bestehenden Prämien in Aktien anlegen. Mit den weiter sinkenden Zinsen können keine Risikopuffer für höhere Aktienengagements aufgebaut werden.

Sichere Staatsanleihen gab es mal?

Auch für Anleihen galt lange Zeit, Staatsanleihen sind sicher. Für Staatsanleihen musste kaum ein Risikobudget aufgebaut werden. Auch hier wird sehr stark auf Sicherheit gebaut werden müssen, damit kein Kapitalverzehr eintritt.

Glücklicherweise wurde kein Einheitszins in Europa für alle europäischen Staatsanleihen vereinbart, So haben Versicherer eine Chance, zum Teil von einigen höheren Zinsen bei kreditwürdigen Staaten zu profitieren.

Die Forderung für den Verbraucher

Die Forderung der massiven Zinsbeeinflussung mit der expansiven Geldpolitik aufzuhören würde auch den Verbrauchern, den Versicherten, zu Gute kommen.

Policeninhaber verlieren durch die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken und durch die Inflation

Die Anleger in Lebensversicherungen erhalten auf Grund der lang anhaltenden Niedrigzinsphase immer geringere Zinszuweisungen für ihren Sparanteil innerhalb der Lebensversicherung.

Die Inflationsrate ist ein großer Gegenspieler der Lebensversicherer.

Bei neu abzuschließenden Lebensversicherungen greift der Garantezins. Damit ist der Garantiezins aktuell erheblich niedriger als die Inflationsrate.

Auswege aus der Zinsfalle

Anleger, die die Problematik erkennen, suchen nach Auswegen aus der Zinsfalle.

Direkte Empfehlungen aus diesem Artikel können nicht gegeben werden. Alternativen liegen z.B. in bestimmten unabhängigen Vermögensverwaltungen.

Damit verlässt der Anleger aber die Assetklasse einer Garantieverzinsung und einer Todesfall- oder Rentenabsicherung. Diese strategischen Vermögensverwaltungen können unter verschiedenen Risikogewichtungen gewählt werden. Regelmäßige Einzahlungen sind möglich, ähnlich wie bei den Policen der Lebens- und Rentenversicherungen. Außerdem können die Kosten durch Rückvergütungen in der Honorarberatung direkt an die Verbraucher zurückfließen. Individuelle Bedürfnisse müssen bei dieser Alternative Berücksichtigung finden.

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Solidaritätszuschlag für Euroland Euro Soli

Wird es einen Solidaritätszuschlag (Euro Soli) für Euroländer geben?

Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise scheint Deutschland in vielen Dingen Vorbildcharakter in Europa zu haben. Deutschland ist wirtschaftlich mit der schweren Aufgabe der Integration der neuen Bundesländer gut vorangekommen. Das bewundern viele Europäische Staaten. 

Solidaritätszuschlag statt Marshallplan 

Was der Marshallplan als Wiederaufbauprogramm der Wirtschaft in Deutschland historisch mit dem „Wirtschaftswunder“ bewirkte, sollte jedem bewusst sein. Mit dem Beginn des Marshallplans wurden 12,4 Milliarden USD vom US Kongress zur Hilfe der bedürftigen Staaten verabschiedet. Diese Summen reichen heute bei weitem nicht zur Krisenbewältigung aus. Die Kaufkraft war vor über 64 Jahren sicherlich eine andere. Mit dem Euro Soli könnte ein vielfaches an Kapital zur Verfügung gestellt werden.

Die Idee einen Solidaritätszuschlag einzuführen könnte zu einem Instrument werden, die Wirtschaft in den bedürftigen Euroländern anzukurbeln, die durch drastische Haushaltskürzungen die wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Land selbst behindern. So entsteht eine Chance zum Wirtschaftswachstum und zur Wiedergenesung angeschlagener Volkswirtschaften. 

Euro Soli mit Augenmaß

Die Zuweisung eines europäischen Solidaritätszuschlages bedarf eines guten Augenmaßes und entsprechenden Regularien zum Einsatz des Kapitals. Das Gießkannenprinzip darf hier nicht eingesetzt werden, die Effektivität leidet sonst. 

Euro Soli hilft gegen hohe Zinsen und mindert Inflation

Der Solidaritätszuschlag für Euroländer würde meiner Meinung nach inflationäre Tendenzen im Zaum halten. Hier wird wirtschaftlich sinnvolles Kapital in den Wirtschaftskreislauf gegeben, statt Liquiditätsspritzen zur Schuldenfinanzierung. Die Zinssätze in den betroffenen Ländern gehen auf ein erträgliches Niveau zurück. Anleihen brauchen nicht mehr zum Zwangsumtausch herangezogen werden. Vertrauen kommt in die Finanzmärkte und zu den Euroländern zurück. 

Doch wer soll den Euro Soli bezahlen, wir haben doch schon einen Soli? 

Der Solidaritätszuschlag wird seit mehr als 16 Jahren in Deutschland erhoben. Die Bundesfinanzrichter entschieden jedoch, dass der Soli nicht zu einer dauerhaften Einrichtung als Instrument der Steuererhebung verwendet werden darf. 

„Solidaritätszuschlag wird umgewidmet als Euro Soli“

Also muss ein neues Wort her, der Euro Soli. Mit dieser Umwidmung entsteht eine andere Rechtslage bis das Bundesfinanzgericht erneut zur Entscheidung aufgefordert wird. 

Echte Liquidität aus dem Euro Soli

Die Idee weitere echte Liquidität für den Wirtschaftsaufschwung in Europa aus den bereits genutzten Finanzierungsquellen bereitzustellen hilft vielen Volkswirtschaften in Europa. Geld auf diese Weise zur Verfügung zu stellen weckt viele Begehrlichkeiten. Ein zielorientiertes Regelwerk ist dafür erforderlich. 

Aber „Einer“ bezahlt wieder die Miete.

 

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Piraten im Bundestag eine Anekdote

Anettte Mattgey und Tobias Weidemann haben eine Vorschau zu den Wahlen gegeben, wenn Piraten die “Herrschaft” im Lande übernehmen.

Vielleicht fällt den Lesern etwas ein und ergänzen die Veränderungen als Beitrag auf dieser Seite.

Was verändert sich beim Geld anlegen. Welche Tipps kann man Anleger geben.

1. Tipp “Piratentaler”

Wird das Tagesgeld dann mit bester Ware aus “Haribo-Piratentalern” verzinst und zum Verzehr ausgezahlt?

Hier gehts zum Beitrag Piraten 

 Zeichen an denen sie merken dass ein Pirat Bundeskanzler ist

Viel Spaß

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Geldanlage in Unternehmensanleihen und Mittelstandsanleihen eine Diversifizierung ist sinnvoll – Klumpenrisiken vermeiden

Unternehmensanleihen mit einem Spezialsegment der Regionalbörsen, den Mittelstandsanleihen!

Für die Investition in Mittelstandsanleihen sollte sich jeder Anleger bewusst sein, das es sich um Unternehmensanleihen handelt. Speziell in Deutschland wurde ein Markt für Anleihen mittelständischer Unternehmen entwickelt. 

Informationen der Börsen, wie z.B. Stuttgart im Bond M Markt, sollten vor einer Anlageentscheidung gut gesichtet werden. Jeder, der sich ein Portfolio aufbaut, oder ein Musterportfolio beobachtet, wird erkennen, dass eine Diversifizierung wichtig erscheint. 

Der Kurszettel der Börse für Mittelstandsanleihen ist zurzeit übersichtlich. Allein aus der aktuellen überschaubaren Übersicht erkennt der Anleger, dass hohe Kursschwankungen gegeben sind. 

Die Verzinsung von Mittelstandsanleihen ist mit 6-8% als hoch anzusehen. Bundesanleihen dagegen bieten ein Zinsniveau von zurzeit ca. 2%. Die Differenz von 4-6% zu den Mittlstandsanleihen ist als Risikoaufschlag für die Investition in Mittelstandsanleihen und Unternehmensanleihen zu sehen. 

Zur Vermeidung von überhöhten Risiken, Klumpenrisiken,  im Depotvermögen sollte sich der Anleger einen prozentualen Anteil seines Investitionsvolumens am Gesamtvermögen vorstellen, der in Mittelstandsanleihen investiert werden soll. Andere Unternehmensanleihen oder Produkte mit Unternehmensanleihen sollten eine Berücksichtigung im Investitionsgrad des Depotvermögens finden. 

An Stelle einer einzigen großvolumigen Investition ist zu überdenken, lieber viele kleine Investitionen in Mittelstandsanleihen anzustreben, Erfahrungen zu sammeln und gezielt Anleihen zur Investition herauszufiltern. Dadurch erzielt der Anleger eine Durchschnittliche Verzinsung seines Anlagekapitals auf der Basis verschiedener Anleihen. 

Sollten Unternehmensanleihen insolvent werden, so ist nur ein Teil der Investition betroffen. Der Ausfall einer Anleihe, könnte zum Beispiel durch die hohen Zinsen im Laufe der Zeit wieder ausgeglichen werden. 

Mit der Diversifizierung erreicht man eine breite Streuung der Emittenten von Unternehmens- und Mittelstandsanleihen, eine Aufteilung des Anlagekapitals und eine gute Durchschnittsverzinsung der Anlagen. 

Bei einer zielorientierten Geldanlage in Unternehmensanleihen und den Mittelstandsanleihen ist eine Diversifizierung und Investition in verschiedene Emittenten angebracht.

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